Twitter: Not “Learning” But A Way of Being

Friday, 24 April 2009, 9:23
Kategorie : WERKZEUG: Web 2.0 Selbstlernmittel, ZULETZT: Vermischtes

Sorry, this entry is only available in Deutsch.

9 Comments for “Twitter: Not “Learning” But A Way of Being”

  1. 1Lisa Rosa

    Schöne Erklärung des Phänomens. Das Medium Internet hat eine neue Art und Weise der Kommunikation geschaffen. Die Diskussion, ob Twitter ein Instrument oder eine Unterrichtsmethode (zur bessern “Vermittlung” des alten Kanons) ist, geht mir auf die Nerven. Medien sind keine Methoden und Instrumente. Medien sind Medien! Aber es scheint eine deformation professionelle zu geben: Lehrer müssen die Realität immer aus der Perspektive von Unterricht sehen. Realität scheint nur zu sein, wenn sie unterrichtete oder doch unterrichtbare Realität ist. Leider ist Unterricht nicht Lernen. Deshalb ist Lernen in der Schule so selten. ;-(

  2. 2Martin Lindner

    Genau: “Medien sind Medien.” Mantra für die Endlosrille.

  3. 3mosworld Mostafa Akbari

    Schöner Beitrag. Ich sehe es sehr ähnlich mit dem Twitter-Netzwerk und dessen Einsatz in der Lehre/ im Unterricht. Ich kann mir ein paar formale Szenarien vorstellen, indem der Lehrende Microblogs in seinem Unterricht einsetzt um Stoff zu vermittel. Die wahre Staerke von Microblogs sehe ich in der Geschwindigkeit von Informationen die im Netzwerk ausgetauscht werden. Hier durch hat man mit den Microblogs eine neue Eben zwischen Präsenzlehre und dem eLearning.

  4. 4mprove

    Der Vergleich mit der Party und dem Aufschnappen beiläufiger Gespräche ist nett — aber ich halte ihn für falsch. Nicht in Bezug auf die Beiläufigkeit, sondern in Bezug auf die Gespräche. Ein Gespräch ist doch mindestens ein Dialog, ein Hin und Her zwischen A und B und ihren ausgesprochenen Gedanken. Genau diesen Dialog – oder meinetwegen Polylog bei mehreren Beteiligten – gibt es aber in Twitter nicht, da das System zu micro und zu asynchron ist. Da gibt es keine leicht zu verfolgenden *Gespräche*, in die man sich einklinken und einmischen könnte.
    Und für das Lernen halte ich Twitter auch nicht geeignet. Es ist kein Medium, in dem man gut seine Erkenntnisse reflektieren kann, da die Benutzbarkeit gar zu schnell an dem 140-Zeichen-Limit scheitert. Das Medium ist nich flexibel genug, um sich damit auf irgendein Thema vernünftig einzulassen_ http://interface-culture.blogspot.com/2009/06/140-character-bullshit.html

  5. 5Martin Lindner

    das selbstgespräch, das von anderen geührt wird.

    guter einwand, aber ich stimme nicht zu. das große gespräch im Web, die “conversation”, von der etwa David Weinberger seit jeher spricht, gibt es ja wirklich. wahr ist, dass es eine eigentümliche form von kollektiver konversation ist. ich zitiere mal ein paar frühere überlegungen aus meinem entlegenen und dahin dümpelnden privatblog:

    “das selbstgespräch, das von anderen geführt wird: blogs und microblogs als verstärker dessen, was man sich irgendwie selber denkt, aber wirklich erst dann weiß und erkennt, wenn es ein/e andere/r bündig und greifbar hinschreibt. das sind die glücksmonente in der blogosphere. erst jetzt kann man wirklich etwas damit anfangen, weil es ein “soziales objekt” geworden ist. und erst jetzt entsteht auch “object centered sociality” (> Jyri Engeström). vielleicht ist es ja das, was David Weinberger’s “conversation” ausmacht: das kollektive selbstgespräch, das jeweils von anderen geführt wird.”

    ist Twitter fürs lernen geeignet? als didaktisches tool – nein. als einer von mehreren kanälen für den kollaborativen, selbstgespräch-getriebenen lernprozess – ja, unbedingt. und es gibt ja ein Twitter-tool, das längere texte an den 140-zeichen-metacontent koppelt, ähnlich wie Twitpics (namen vergessen).

Trackbacks

  1. 1. links for 2009-04-25 - Projekt- und Wissensmanagement durch Webanwendungen
  2. 2. simplekaywa - Twitter im Unterricht 1
  3. 3. Thorstena » Microcontent, Textatome und Zitationskartelle
  4. 4. lange her… gerade entdeckt…. « eLEx erforscht TWITTER

Leave a comment