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	<title>Kommentare zu: Wann habe ich selbst das letzte Mal &#8220;e-Learning&#8221; gemacht? (Blog-Carnival#2)</title>
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		<title>Von: Ausgabe 2: Was war Ihr/ Dein letztes E-Learning-Erlebnis? (Mar09) - WissensWert</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-140</link>
		<dc:creator>Ausgabe 2: Was war Ihr/ Dein letztes E-Learning-Erlebnis? (Mar09) - WissensWert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 11:19:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lindner (wwweblernen) hat auf seinen ersten Carnival-Beitrag (hier) einiges Echo erhalten und legt nach &#8211; humorvoll, unterhaltsam und lehrreich! (&#8220;CBTs und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Lindner (wwweblernen) hat auf seinen ersten Carnival-Beitrag (hier) einiges Echo erhalten und legt nach &#8211; humorvoll, unterhaltsam und lehrreich! (&#8220;CBTs und [...]</p>
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		<title>Von: Edwige</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-119</link>
		<dc:creator>Edwige</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 11:06:51 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen!

Ich nütze gerne diese Lösung des E-Learnings, und zwar Lingueo.com. Ich habe mich vor 4 Monaten als Tutor von Deutsch, Englisch und Französisch und als Student von Spanisch angemeldet. 

Ich bin damit sehr zufrieden, da ich mit einem Mexikaner sprechen kann, der mir vieles über seine Kultur beibringt.

Was denken Sie von dieser Lösung?

LG

Edwige</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen!</p>
<p>Ich nütze gerne diese Lösung des E-Learnings, und zwar Lingueo.com. Ich habe mich vor 4 Monaten als Tutor von Deutsch, Englisch und Französisch und als Student von Spanisch angemeldet. </p>
<p>Ich bin damit sehr zufrieden, da ich mit einem Mexikaner sprechen kann, der mir vieles über seine Kultur beibringt.</p>
<p>Was denken Sie von dieser Lösung?</p>
<p>LG</p>
<p>Edwige</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: WissensWert Blog Carnival Nr.2 (März &#8216;09)&#160;&#124;&#160;weiterbildungsblog</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-81</link>
		<dc:creator>WissensWert Blog Carnival Nr.2 (März &#8216;09)&#160;&#124;&#160;weiterbildungsblog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 06:21:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lindner (wwweblernen) hat auf seinen ersten Carnival-Beitrag (hier) einiges Echo erhalten und legt nach - humorvoll, unterhaltsam und lehrreich! (”CBTs und WBTs im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Lindner (wwweblernen) hat auf seinen ersten Carnival-Beitrag (hier) einiges Echo erhalten und legt nach &#8211; humorvoll, unterhaltsam und lehrreich! (”CBTs und WBTs im [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Editorial zum WissensWert Blog Carnival Nr. 2&#160;&#124;&#160;weiterbildungsblog</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-78</link>
		<dc:creator>Editorial zum WissensWert Blog Carnival Nr. 2&#160;&#124;&#160;weiterbildungsblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 06:09:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lernform E-Learning angemessen sind. Beispielhaft sei auf die Diskussion um Martin Lindners Beitrag verwiesen. „&#8230; doch auch traditionelle Formen des E-Learning &#8230; werden in dieser Zukunft weiter [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Lernform E-Learning angemessen sind. Beispielhaft sei auf die Diskussion um Martin Lindners Beitrag verwiesen. „&#8230; doch auch traditionelle Formen des E-Learning &#8230; werden in dieser Zukunft weiter [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Ware E-Learning:</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-57</link>
		<dc:creator>Die Ware E-Learning:</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 13:10:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sicht einen vorweg genommenen Beitrag zu der im Wissenswert-März-Carnival diskursiv geführten Debatte rund um CBTs und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sicht einen vorweg genommenen Beitrag zu der im Wissenswert-März-Carnival diskursiv geführten Debatte rund um CBTs und [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: wwweblernen &#187; CBTs und WBTs im Zeitalter des Weblernens: Die Preisfrage</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-54</link>
		<dc:creator>wwweblernen &#187; CBTs und WBTs im Zeitalter des Weblernens: Die Preisfrage</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 11:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] persönlichen e-Learning-Erfahrungen fragte (hier lesen!), habe ich spontan, aber tief empfunden geschrieben, dass &#8220;klassisches CBT-eLearning (vorgefertigte Klicktunnels und MultipleChoice-Tests)&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] persönlichen e-Learning-Erfahrungen fragte (hier lesen!), habe ich spontan, aber tief empfunden geschrieben, dass &#8220;klassisches CBT-eLearning (vorgefertigte Klicktunnels und MultipleChoice-Tests)&#8221; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Linné</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-41</link>
		<dc:creator>Ulrich Linné</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 22:25:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Martin,
ich stimme dir nicht zu - du schreibst: &quot;Ich glaube, dass klassisches CBT-eLearning (vorgefertigte Klicktunnels und MultipleChoice-Tests) reine Zeit- und Geldverschwendung ist ... Manche Lerner mögen das, sie suchen Orientierung und bekommen gerne Punkte und Noten, aber die lernen natürlich in Wirklichkeit auch nichts.&quot;
Das ist zwar schön formuliert, beruht aber auf mindestens drei Missverständnissen. Es lässt sich zumindest mit meiner Erfahrung nicht in Einklang bringen.
Missverständnis Nr.1: Wenn man unter einem klassischen CBT eine Blättermaschine mit buchartigen Texten, da und dort einer Grafik und einem Single-Choice-Test versteht, dann hält sich der Kompetenzzuwachs sicherlich in engen Grenzen. Wenn man sich aber ein wenig mehr Mühe gibt, die (eher kurzen Texte) an nachvollziehbaren Praxisfällen aufhängt, wenn man reizvolle interaktive Übungen anbietet, wenn man griffige Grafiken, Animationen, Filme etc. einbaut, dann sieht das ganze schon mal anders aus.
Missverständnis Nr.2: Ich würde keinen Klicktunnel einsetzen, wenn ich vertieftes Verständnis für die Ideen von - sagen wir Adorno - vermitteln wollte. Wenn es aber um die &quot;Steuerungsmöglichkeiten in einer Behörde durch Einführung der doppelten Buchführung&quot; geht, ist ein guter Klicktunnel absolut eine Option (kürzlich erfahren - funktioniert. Die Leute, zu 70% absolut ohne Vorkenntnisse kannten nicht nur die Fakten, sondern haben die Frage wirklich durchdrungen), besonders, wenn man dann in einem Seminar darüber diskutieren kann, das umso interessanter wird, da man die Basics voraussetzen kann.
Missverständnis Nr.3: Nicht jeder hat die Voraussetzungen (wenn die da sind, sind sie meist durch eher strukturiertes Lehren/Lernen gelegt), um sich beispielsweise Italienisch in Netz selbst beizubringen (die Frage ist, was machen die anderen?). Dabei hilft es zum einen, wenn einem jemand die Grammatik gut nahebringt, außerdem wenn man Bildungsbürger ist, der das Lernen gelernt hat. Denjenigen, denen beides abgeht, bleiben fast nur Klicktunnels und Seminare. Währenddessen sollte man sich natürlich kopfüber ins Web stürzen ...
Natürlich soll jeder, der Wissen/Kompetenzen/Fähigkeiten vermehren möchte, so viel wie möglich selbst erwerben, je mehr, desto tiefer ist das Verständnis, desto eher kann man damit Probleme lösen ... klar.
Aber Pauschalurteile wie &quot;Ich glaube, dass klassisches CBT-eLearning (vorgefertigte Klicktunnels und MultipleChoice-Tests) reine Zeit- und Geldverschwendung ist&quot; sind etwas salonrevolutionär (wobei sowohl Salon als auch Revolution ihren Reiz haben, keine Frage, aber wir reden hier über Qualifizierung). Das erinnert eher an die Befreiung des Menschen von entfremdetem Tun. Gute Klicktunnels durchdacht kombiniert mit Seminaren, Foren, Wikis - das ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange, aber aus Sicht echter Qualifizierung sicher ein deutlicher Schritt weiter. Ich glaube, der Diskussion würde etwas REVISIONISMUS helfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin,<br />
ich stimme dir nicht zu &#8211; du schreibst: &#8220;Ich glaube, dass klassisches CBT-eLearning (vorgefertigte Klicktunnels und MultipleChoice-Tests) reine Zeit- und Geldverschwendung ist &#8230; Manche Lerner mögen das, sie suchen Orientierung und bekommen gerne Punkte und Noten, aber die lernen natürlich in Wirklichkeit auch nichts.&#8221;<br />
Das ist zwar schön formuliert, beruht aber auf mindestens drei Missverständnissen. Es lässt sich zumindest mit meiner Erfahrung nicht in Einklang bringen.<br />
Missverständnis Nr.1: Wenn man unter einem klassischen CBT eine Blättermaschine mit buchartigen Texten, da und dort einer Grafik und einem Single-Choice-Test versteht, dann hält sich der Kompetenzzuwachs sicherlich in engen Grenzen. Wenn man sich aber ein wenig mehr Mühe gibt, die (eher kurzen Texte) an nachvollziehbaren Praxisfällen aufhängt, wenn man reizvolle interaktive Übungen anbietet, wenn man griffige Grafiken, Animationen, Filme etc. einbaut, dann sieht das ganze schon mal anders aus.<br />
Missverständnis Nr.2: Ich würde keinen Klicktunnel einsetzen, wenn ich vertieftes Verständnis für die Ideen von &#8211; sagen wir Adorno &#8211; vermitteln wollte. Wenn es aber um die &#8220;Steuerungsmöglichkeiten in einer Behörde durch Einführung der doppelten Buchführung&#8221; geht, ist ein guter Klicktunnel absolut eine Option (kürzlich erfahren &#8211; funktioniert. Die Leute, zu 70% absolut ohne Vorkenntnisse kannten nicht nur die Fakten, sondern haben die Frage wirklich durchdrungen), besonders, wenn man dann in einem Seminar darüber diskutieren kann, das umso interessanter wird, da man die Basics voraussetzen kann.<br />
Missverständnis Nr.3: Nicht jeder hat die Voraussetzungen (wenn die da sind, sind sie meist durch eher strukturiertes Lehren/Lernen gelegt), um sich beispielsweise Italienisch in Netz selbst beizubringen (die Frage ist, was machen die anderen?). Dabei hilft es zum einen, wenn einem jemand die Grammatik gut nahebringt, außerdem wenn man Bildungsbürger ist, der das Lernen gelernt hat. Denjenigen, denen beides abgeht, bleiben fast nur Klicktunnels und Seminare. Währenddessen sollte man sich natürlich kopfüber ins Web stürzen &#8230;<br />
Natürlich soll jeder, der Wissen/Kompetenzen/Fähigkeiten vermehren möchte, so viel wie möglich selbst erwerben, je mehr, desto tiefer ist das Verständnis, desto eher kann man damit Probleme lösen &#8230; klar.<br />
Aber Pauschalurteile wie &#8220;Ich glaube, dass klassisches CBT-eLearning (vorgefertigte Klicktunnels und MultipleChoice-Tests) reine Zeit- und Geldverschwendung ist&#8221; sind etwas salonrevolutionär (wobei sowohl Salon als auch Revolution ihren Reiz haben, keine Frage, aber wir reden hier über Qualifizierung). Das erinnert eher an die Befreiung des Menschen von entfremdetem Tun. Gute Klicktunnels durchdacht kombiniert mit Seminaren, Foren, Wikis &#8211; das ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange, aber aus Sicht echter Qualifizierung sicher ein deutlicher Schritt weiter. Ich glaube, der Diskussion würde etwas REVISIONISMUS helfen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea Back</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-39</link>
		<dc:creator>Andrea Back</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 16:16:51 +0000</pubDate>
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		<description>Martin, ich habe mich von deinem Post zum WissensWert Carnival Nr. 1 entführen lassen in das Ökosystem und bin einigem verlinkten Microcontent nachgegangen. Hat mich eine ungeplante Stunde &quot;gekostet&quot;, aber die war es mehr als wert! Jemanden wie Teemu entdeckt zu haben, der geschäftsmässig an das Thema Events++ herangeht, wunderbar. Mal sehen wie lange es dauert, bis ich es wage, das konsequent mit dem Learning Cednter Seminar zu machen, das dieses Frühjahr &quot;on-hold&quot; ist, da es ganz anders werden soll.
Du ziehst uns über den Tellerrand (wenn man das so sagen kann), damit wir darüber hinaus schauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Martin, ich habe mich von deinem Post zum WissensWert Carnival Nr. 1 entführen lassen in das Ökosystem und bin einigem verlinkten Microcontent nachgegangen. Hat mich eine ungeplante Stunde &#8220;gekostet&#8221;, aber die war es mehr als wert! Jemanden wie Teemu entdeckt zu haben, der geschäftsmässig an das Thema Events++ herangeht, wunderbar. Mal sehen wie lange es dauert, bis ich es wage, das konsequent mit dem Learning Cednter Seminar zu machen, das dieses Frühjahr &#8220;on-hold&#8221; ist, da es ganz anders werden soll.<br />
Du ziehst uns über den Tellerrand (wenn man das so sagen kann), damit wir darüber hinaus schauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Hilgenstock</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-36</link>
		<dc:creator>Ralf Hilgenstock</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 13:38:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Werner,

&lt;&gt;

... weil nicht jeder Lernschritt in die Öffentlichkeit gehört. 
... weil Lernen Schuzräume braucht.
... weil das Internet ein Gedächtnis hat. Glaub mal bloss nicht, dass man mit Nicknamen anonym sei
... weil wir Instrumente wie Blogs und Wikis auf die Dauer mit einer Nicknamen-Kultur kaputt machen. 

Würdest du gerne deine Schüler unterrichten wenn sie dir im Unterricht nur mit Nicknamen bekannt wären?

Für mich haben Lernplattformen mit geschlossenen Räumen genauso Berechtigung wie offene Bereiche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Werner,</p>
<p>&lt;&gt;</p>
<p>&#8230; weil nicht jeder Lernschritt in die Öffentlichkeit gehört.<br />
&#8230; weil Lernen Schuzräume braucht.<br />
&#8230; weil das Internet ein Gedächtnis hat. Glaub mal bloss nicht, dass man mit Nicknamen anonym sei<br />
&#8230; weil wir Instrumente wie Blogs und Wikis auf die Dauer mit einer Nicknamen-Kultur kaputt machen. </p>
<p>Würdest du gerne deine Schüler unterrichten wenn sie dir im Unterricht nur mit Nicknamen bekannt wären?</p>
<p>Für mich haben Lernplattformen mit geschlossenen Räumen genauso Berechtigung wie offene Bereiche.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Hilgenstock</title>
		<link>http://wwweblernen.de/?p=118&amp;cpage=1#comment-33</link>
		<dc:creator>Ralf Hilgenstock</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 08:39:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wwweblernen.de/?p=118#comment-33</guid>
		<description>Hallo Martin,

ich stimme mit dir völlig überein, dass standardisierte Lernprozesse in klassisch instruktionalistischer Weise etwa genauso effektiv sind wie das Versenden eines gedruckten Handlungsleitfadens.

Ich würde jedoch eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Situationen machen für die unterschiedliche Lernarrangements geeignet sind:

- 6.500 Mitarbeiter müssen weltweit Anfang September die  neuen Geldwäscherichtlinien kennenlernen, deren Prozesse bis Ende August beraten und implementiert wurden.
- 1.000 Mitarbeiter mit Personalverantwortung müssen die Grundlagen der Beurteilungsgespräche kennen lernen,die anschließend in eintägigen Gesprächsführungsseminaren vertieft werden.
- 3.000 Vertriebsmitarbeiter müssen zur neuen Produkteinführung die Features der neuen Produktlinie kennen und davon überzeugt sein, dass diese echt eine Bereicherung darstellen (Motivationsaufbau).
- 25 Mitarbeiter erlernen während der nächsten 18 Monate Projektmanagement.
- 3 Mitarbeiter an verschiedenen Orten stellen fest dass sie sich mit den gleichen Themen befassen
- Martin Lindner lernt als Teil einer persönlichen Problem Lösung wie man ein TiddlyPlugin baut.

Es gibt auf die Lernprozesse unterschiedliche Sichten:
Personalabteilung: 
- für gleiche Inhalte bei vielen Menschen ein Grundverständnis, Kenntnisse aufbauen
- Motivation aufbauen
- Absichern von Kompetenzen

Individuum:
- persönliches Lernbedürfnis erfüllen

Was mir bei vielen Beiträgen rund ums Web 2.0 Lernen fehlt ist die Entwicklung von Skalierungsstrategien. Die tollste Lernstrategie auf Basis von Blogs und Wikis funktioniert für die ersten 50 Autoren. Danach ist bei einem Thema mindestens 98 % gesagt. Für die nächsten hundert Nutzer wird es ein reines Lesen von vorhandenem, was zudem noch nicht besonders gut strukturiert ist, also viel Zeit braucht um Wesentliches und Unwesentliches zu trennen.

Eine Diskussion funktioniert in synchronen Medien noch mit einem Dutzend Menschen bei Moderation, in asynchronen Medien sogar mit dreißig oder vierzig. Aber auch dann ist Schluß. Die 100:10:1 Regel besagt, dass auch in den offenen Web 2.0 Medien die Zahl der aktiven Lerner extrem niedrig ist.

So weit wir von reinen Selbstlernprozessen entfernt sind, so begrenzt sind die klassischen &#039;Arbeite-dich-von-A-bis-Z-durch&#039;-Lernprogramme, egal ob sie drei Minuten oder drei Tage Lernzeit erfordern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin,</p>
<p>ich stimme mit dir völlig überein, dass standardisierte Lernprozesse in klassisch instruktionalistischer Weise etwa genauso effektiv sind wie das Versenden eines gedruckten Handlungsleitfadens.</p>
<p>Ich würde jedoch eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Situationen machen für die unterschiedliche Lernarrangements geeignet sind:</p>
<p>- 6.500 Mitarbeiter müssen weltweit Anfang September die  neuen Geldwäscherichtlinien kennenlernen, deren Prozesse bis Ende August beraten und implementiert wurden.<br />
- 1.000 Mitarbeiter mit Personalverantwortung müssen die Grundlagen der Beurteilungsgespräche kennen lernen,die anschließend in eintägigen Gesprächsführungsseminaren vertieft werden.<br />
- 3.000 Vertriebsmitarbeiter müssen zur neuen Produkteinführung die Features der neuen Produktlinie kennen und davon überzeugt sein, dass diese echt eine Bereicherung darstellen (Motivationsaufbau).<br />
- 25 Mitarbeiter erlernen während der nächsten 18 Monate Projektmanagement.<br />
- 3 Mitarbeiter an verschiedenen Orten stellen fest dass sie sich mit den gleichen Themen befassen<br />
- Martin Lindner lernt als Teil einer persönlichen Problem Lösung wie man ein TiddlyPlugin baut.</p>
<p>Es gibt auf die Lernprozesse unterschiedliche Sichten:<br />
Personalabteilung:<br />
- für gleiche Inhalte bei vielen Menschen ein Grundverständnis, Kenntnisse aufbauen<br />
- Motivation aufbauen<br />
- Absichern von Kompetenzen</p>
<p>Individuum:<br />
- persönliches Lernbedürfnis erfüllen</p>
<p>Was mir bei vielen Beiträgen rund ums Web 2.0 Lernen fehlt ist die Entwicklung von Skalierungsstrategien. Die tollste Lernstrategie auf Basis von Blogs und Wikis funktioniert für die ersten 50 Autoren. Danach ist bei einem Thema mindestens 98 % gesagt. Für die nächsten hundert Nutzer wird es ein reines Lesen von vorhandenem, was zudem noch nicht besonders gut strukturiert ist, also viel Zeit braucht um Wesentliches und Unwesentliches zu trennen.</p>
<p>Eine Diskussion funktioniert in synchronen Medien noch mit einem Dutzend Menschen bei Moderation, in asynchronen Medien sogar mit dreißig oder vierzig. Aber auch dann ist Schluß. Die 100:10:1 Regel besagt, dass auch in den offenen Web 2.0 Medien die Zahl der aktiven Lerner extrem niedrig ist.</p>
<p>So weit wir von reinen Selbstlernprozessen entfernt sind, so begrenzt sind die klassischen &#8216;Arbeite-dich-von-A-bis-Z-durch&#8217;-Lernprogramme, egal ob sie drei Minuten oder drei Tage Lernzeit erfordern.</p>
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